Freitag, 27. April 2012

die geschichte vom opa-flugzeug


die geschichte dazu ging so:

kleiner begleiter: was verzehlen!
ich: und was soll ich erzählen?
kleiner begleiter: vom flugzeug.
ich: also. da war mal ein flugzeug, das war schon ganz alt. es war gross, mit einer dicken nase, und silbern, mit ein paar beulen. es stand auf einem grossen flugplatz in der ecke und tat nicht viel ausser schlafen und sich langweilen. das war ein opa-flugzeug. schliesslich kam ein mann vorbei, der sich das opa-flugzeug genau anschaute. er wollte es nämlich kaufen. also fragte er das opa-flugzeug: kannst du denn überhaupt noch fliegen?
das opa-flugzeug antwortete: glaube schon.
also kaufte der mann das opa-flugzeug. als erstes liess er das opa-flugzeug sauber machen, innen saugen, und ein paar neue sitze einbauen. alle knöpfe vorne im cockpit wurden geputzt. am nächsten tag sollten nämlich alle kinder kommen, um mit dem opa-flugzeug einmal um den flugplatz zu fahren. erst danach wollte der mann entscheiden, ob das opa-flugzeug noch fliegen könnte. er liess viele luftballons an beide flügel des opa-flugzeuges binden und dann warteten beide in der sonne auf die kinder.
die kinder hatten enorm viel spass mit dem opa-flugzeug: sie durften sich das cockpit ganz genau angucken, während ein pilot das eine oder andere erklärte. das opa-flugzeug erzählte, wie es war, als es jung gewesen und über alle meere geflogen war.
und schliesslich durften sich alle kinder auf die neuen sitze setzen, bekamen ein stück kuchen und ein glas o-wasser, und alle erwachsenen mussten wieder aussteigen. jetzt ging es los. das opa-flugzeug rollte über die start- und landebahnen und die kinder guckten aus dem fenster.
da fingen sie an zu rufen: opa-flugzeug, du sollst fliegen!
also fuhr das opa-flugzeug schneller und schneller und dann streckte es die dicke nase in die luft und versuchte zu fliegen, es streckte und streckte sich, und dann - aber es kam nicht hoch, es schaffte es nicht zu fliegen.
kleiner begleiter: das opa-flugzeug das schafft das.
ich: ach so. also fuhr das opa-flugzeug nochmal zur startbahn und fing an zu beschleunigen. alle kinder setzten sich richtig hin und hielten sich fest. nur ein paar mutige guckten aus dem fenster. das opa-flugzeug fuhr und fuhr und am ende der startbahn streckte es die dicke nase in die luft und - es flog! das opa-flugzeug konnte fliegen! alle kinder jubelten.
kleiner begleiter: das opa-flugzeug hat das geschafft!
ich: das opa-flugzeug schaffte es nur nicht mehr so hoch. also flog es ein bisschen über die bäume und wiesen und seen. es war so glücklich, das opa-flugzeug. als sie eine weile geflogen waren, brachte das opa-flugzeug schliesslich jedes kind nach hause. die mamas und papas warteten vor den türen und jedes kind sprang mit einem bunten fallschirm aus dem opa-flugzeug direkt vor ihre nase.
als alle  kinder nach hause gebracht waren, flog auch das opa-flugzeug zu seinem flugplatz. es war ziemlich müde und rollte gleich in sein grosses zimmer. lange schaute es aus dem fenster in den himmel, der langsam dunkler wurde. und weil es so müde war, das opa-flugzeug, schlief es auch bald ein.

in fortsetzungen: was das opa-flugzeug als junger bursche erlebt und wie das opa-flugzeug nur mit kindern, nicht mehr erwachsenen fliegen kann. und wie die kinder das opa-flugzeug anmalen. und.

jetzt hat die doro ein opa-flugzeug gezeichnet. da. vielen dank!

Kommentare:

  1. was für eine tolle Geschichte! :)
    und das Opa-Flugzeug von Doro ist auch der Hammer!

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  2. ja, vor allem die pantoffeln - die sind die glückseligkeit. oder so. aber dein ersatzgehirn ist auch sehr schön geraten. ich hab da bloss bedenken was externe speicherplatten angeht - die können mal ganz schnell weg sein, oder nicht?

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