Mittwoch, 20. August 2014

permakulturgespräche: rita khawand (SOILS)



permakultur begegnet mir gerade ziemlich oft. es ist ein bisschen so, wie wenn frau schwanger ist und überall babies sieht: ich fange im eigenen beet an zu vergemeinschaften und stolpere ständig über menschen, die sich zumindest für teile der permakultur entschieden haben. diesmal habe ich beschlossen, meine neuen kenntnisse nicht mehr nur via bücher zu erweitern, sondern menschen zu befragen. das erste resultat könnt ihr hier lesen.









rita khawand lebt im libanon und ist permakulturgärtnerin. sie hat vor kurzem mit einigen freunden SOILS gegründet, ein netzwerk um die idee (und die praxis) des permakulturgärtnerns dort zu verbreiten. bei SOILS kann mensch kompostieren auf dem balkon lernen, imker-workshops belegen und neuerdings sogar das international anerkannte permakultur-design-zertifikat (PDC) erwerben. damit gehört rita auf dem gebiet zu den absoluten vorreiterinnen im libanon. und ich hab mich tierisch gefreut, dass sie trotz ihrem prall gefüllten terminkalender noch zeit gefunden hat, meine fragen so ausführlich zu beantworten. (die englischen antworten im original sind unten zu lesen.) thank you so much rita!



wie erlebst du die permakultur-szene im libanon? wie gross ist sie, wie sehr ist permakultur akzeptiert, wo und auf welchem niveau siehst du permakultur realisiert?


permakultur ist ein ziemlich neues konzept im libanon. erst einzelne haben von permakultur gehört.
ich kenne jemanden, der in seinem garten einige permakulturprinzipien zeigt (obwohl er kein eigentliches permakulturdesign hat) – seine mutter ist österreicherin, daher kennt er sepp holzer und hat permakultur-freunde in österreich; das erklärt wie er zur permakultur kam. ausserdem gibt es den architekten joseph brakhya, der wahrscheinlich als erster im libanon sein permakultur designzertifikat in den 90ern in australien erwarb. er entwarf einige gärten im libanon.

andere wenden wahrscheinlich gewisse permakulturprinzipien an, ohne es zu wissen und ohne den begriff je gehört zu haben. seit wir SOILS gegründet haben, bekommen wir nachrichten von libanesen, die von permakultur gehört haben – meistens während einer online-recherche – und die dann glücklich und überrascht sind, wenn sie uns finden.

so gesehen kann ich noch nicht von einer akzeptanz sprechen, aber ich sehe menschen, die damit in kontakt stehen – hauptsächlich ausserhalb der akademisch geprägten landwirtschaft – und begeistert und glücklich sind. das heisst natürlich noch nicht, dass alle „begeisterten menschen“ auch wirklich etwas ändern wollen. denn wenn es um kompromisse geht, die man eingehen muss hinsichtlich des lebenstandards (den energieverbrauch senken, carsharing, etc.), wird es etwas komplizierter.

permakultur wird weltweit meistens auf kleinem niveau realisiert, und so sehe ich es auch im libanon: mit dem kleinsten grad beginnen – dem individuum. wir, das SOILS-team, haben damit begonnen, unseren eigenen lebensstil zu ändern, und inzwischen beobachten wir die auswirkungen davon auf unsere freunde und bekannte. wir arbeiten auch daran, einen permakultur-anschauungsgarten in einem kleinen dorf (meinem heimatdorf) im süden aufzubauen, so dass sich bauern die effekte dieses designs ansehen können und hoffentlich dann einige nachhaltigen methoden übernehmen werden.









wie sieht es in der landwirtschaft allgemein aus: die lobby für die industrielle landwirtschaft in deutschland (monokulturen, verwendung von pestiziden etc.) ist riesig und kann sich auf traditionelle, nach wie vor verbreitete vorstellungen verlassen – auch wenn biodynamische und/oder ökologische landwirtschaft sicherlich immer mehr unterstützer*innen, auch in der gesamtgesellschaft, findet. „bio“ wird „cool“ in einigen teilen der gesellschaft, und dabei sind die konzepte an sich nicht neu. also frage ich mich: ist permakultur etwas neues im libanon? oder gibt es andere, traditionelle landwirtschaftskonzepte, auf die man bauen kann? wie verteilt sich die akzeptanz? sind es besondere gruppen der gesellschaft oder breite teile?


wie ich bereits gesagt habe, ist permakultur ein neues konzept oder ein neuer begriff im libanon, aber die traditionelle kleinbauern-landwirtschaft war sehr nah dran an permakultur – bis auf die tatsache, dass hier wie in beinah allen ländern die kleinbauern dazu gebracht wurden, alle möglichen pestizide und düngemittel zu kaufen und zu verwenden.

wie auch immer, biodynamische landwirtschaft wird beliebter im libanon, und jedes jahr sehen wir, wie neue bioläden eröffnet werden. der bauernmarkt „souk al tayeb“, auf dem bio-bauern und auch konventionelle kleinbauern ihre erzeugnisse anbieten, hat eine zentrale rolle gespielt bei der wiederbelebung der verlorenen verbindung zwischen den bauern und den konsumierenden, seit er 2004 in beirut startete.

durch die wachsende aufmerksamkeit der libanesischen konsumierenden aus den mittleren und höheren schichten für gesundheitsaspekte im zusammenhang mit industrieller landwirtschaft wird das label „biodynamisch“ allerdings auch missbraucht, um produkte teurer zu verkaufen, ohne sich wirklich für bio-standards einzusetzen oder aspekte wie energie, umweltfreundliche verpackung, ethik, etc. zu beachten (ja, sogar über eine zertifzierung dieser produkte hinweg).

zusätzlich zu der biodynamischen landwirtschaft gibt es einen trend richtung „grün“ auf verschiedenen ebenen, darunter recycling (handwerk, möbel), fahrrad fahren in beirut, secondhand-(ver-)kauf, unterstützung für grüne öffentliche räume, dachbegrünung etc. das findet alles hauptsächlich in beirut statt, in den ländlichen regionen passiert nicht viel, bis auf die naturreservate wie chouf, wo es ein grosses umweltbewusstsein gibt. also fangen wir zwar nicht von null an. aber wir haben die aufgabe, menschen mit ähnlichen vorstellungen, aber unterschiedlichen hintergründen zusammen zu bringen und einen weg zu denken zu verbreiten, der ganzheitlicher ist und der die verbindungen zwischen den einzelnen teilen des systems sieht.





wie bist du auf permakultur gestossen? wie hast du angefangen?


das erste mal habe ich das wort „permakultur“ in grossbritannien 2006 gehört. ich war in bristol wegen eines dreimonatigen zirkusworkshops, nachdem ich meine theaterausbildung im libanon abgeschlossen hatte, und teilte meine wohnung mit sarah – einer permakulturlehrerin. diese drei monate haben mein leben verändert. das erste mal in meinem leben war ich konfrontiert mit dingen wie mülltrennung, kompost, fenster putzen mit zitronenssaft, fahrgemeinschaften, regional einkaufen, fairtrade, vollwertkost, gemeinschaftsräumen, … und diese liste hört nicht auf.

als ich in den libanon zurück kehrte, begann ich damit, kleine dinge zu ändern: vollkorn zu essen, regionale produkte in kleinen läden zu kaufen, dann einen teil des mülls bei meinen eltern zu trennen... kleine, aber nachhaltige schritte.

ich arbeitete im kulturellen bereich bis vor zwei jahren, als ich über facebook zwei libanesen kennen lernte, die in kanada leben und eine website über permakultur im libanon haben. mit ihnen zu reden gab mir den anstoss, den ich brauchte, um mich „offiziell“ für permakultur im libanon einzusetzen. ich war so bedrückt von der umweltzerstörung und es schien der beste weg zu sein, um etwas zu ändern. ich kündigte meinen job und ging in mein heimatdorf zurück, wo ich das abc des gärtnerns lernte (ich lerne es immer noch) und online-kurse belegte („sustainable land course“). dann nahm ich mit ein paar freunden an einem unternehmens-wettbewerb teil, um SOILS zu gründen. unser projekt wurde ausgewählt und wir erhielten finanzielle unterstützung, die uns bei der gründung des vereins und dem beginn der aktivitäten 2014 half.





bei permakultur geht es viel um vergemeinschaftung von pflanzen (pflanzen zusammen pflanzen, die sich helfen oder mögen – keine ordentlichen reihenbeete – und ich finde diesen aspekt sehr spannend für gemeinschaftsgärten, aber auch hinsichtlich der „vergemeinschaftung“ von menschen) … ist das ein wichtiges prinzip für SOILS? wenn ja, wie setzt ihr es um? was sind schwierigkeiten, was sind deine tipps?

„gemeinschaftsgärten“ gibt es nicht im libanon. eigentlich – das mag eine subjektive beobachtung sein – sehe ich gar keine aspekte von gemeinschaftsleben hier. auch wenn ich hier im dorf lebe, kommen die menschen nur in der kirche zusammen – dem einzigen gemeinschaftsort. aber es gibt keine gemeinschaftsaktivitäten oder -projekte hier. das ist schwer zu erklären. also bevor wir uns an gemeinschaftsgärten oder gemeinschaftsprojekte wagen, versuchen wir erstmal die menschen zusammen zu bringen rund um gemeinsame themen, think tanks zu organisieren, teamwork zu unterstützen etc. wir arbeiten auch daran, einen „permablitz“ aufzubauen – jemand, der sein land nach permakulturprinzipien gestaltet hat, lädt menschen für einen tag oder zwei ein, um ihm bei spezifischen projekten zu helfen (hochbeete, steinofen etc.). vier derjenigen, die vor kurzem unseren PDC absolviert haben, arbeiten jetzt zusammen um einen kleinen garten zu gestalten, der einem dieser vier gehört, und ich denke, dass der schlüssel ihrer überzeugung ihre sehr intensive erfahrung des zusammenlebens während der zwei kurswochen ist. also denke ich, dass ein hauptpunkt in gemeinschaftlicher arbeit ein gutes kennen lernen ist.

andererseits gibt es zwar den willen, aber ein grosses problem mit den öffentlichen räumen in den libanesischen städten (in den dörfern besitzen die meisten menschen land, so dass gemeinschaftsgärten obsolet sind). wie soll man beginnen: wie findet man heraus, wem ein verlassener ort gehört, wie soll die stadtgemeinde davon überzeugt werden, den raum für gemeinschaftsgärten zu vergeben, wie herausfinden, ob der ort belastet ist, wo findet man wasser? die meisten beirutis (und allgemein stadtbewohner) haben keine erfahrung im gärtnern, so dass sie unterstützung und ratgeber bräuchten. unsere strategie ist es, die menschen zu befähigen, so dass sie ihre eigenen projekte realisieren können. so dass eine gruppe von menschen einen passenden ort in beirut finden kann, wo sie einen gemeinschaftsgarten gründen – das werden wir natürlich unterstützen, aber die initiative muss von den direkt betroffenen kommen. wir haben bereits einigen beirutis gesagt, sie sollten die augen offen halten für jeden verlassen ort, den sie entdecken, oder von dem sie hören.


deine visitenkarten sind kleine lavendelsäckchen... – was ist deine lieblingspflanze und warum?

hmmm ich habe keine lieblingspflanze, genau so wenig, wie ich eine lieblingsfarbe habe. ich schätze vielfalt. trotzdem, ich mag lavendel und lila sehr. ich kann mich erinnern, dass meine tante, die bei uns lebte als ich klein war, lavendelsäckchen machte und sie in die schränke legte, um insekten abzuhalten. aber erst letztes jahr habe ich mich in lavendel verliebt. als ich mein dorf zurückkehrte, fiel mir eine verlassene lavendelterrasse auf. der besitzer hatte den lavendel für ein projekt gepflanzt, das nicht funktioniert hatte und wusste nicht, was er mit den pflanzen tun sollte. also fragte ich ihn um erlaubnis, um ein wenig lavendel zu ernten. ich trocknete den lavendel und bestickte meine ersten lavendelsäckchen aus stoffresten, legte sie während eines umweltevents aus und verkaufte alle. daneben präsentierte eine freundin ihr handgemachtes lavendelöl und sie erzählte so begeistert davon und von den wirkungen von lavendel. seit diesem tag benutze ich lavendelöl und getrocknete lavendelblüten für fast alles: um meine haare zu waschen, um einzuschlafen, zum putzen, für visitenkarten etc.














English version



how do you see the permaculture-scene in Lebanon? how big is it, how accepted, where and on what level do you see permaculture realised?


Permaculture is a quite new concept in Lebanon. There are only a few individuals who have heard about permaculture here. We know one person who has a garden in which he demonstrates some permaculture principles (eventhough he hasn't done a proper design) - his mother is Austrian so he's familiar with the work of Sepp Holzer and has permaculture friends in Austria, that explains how he got into permaculture. There's also an architect called Joseph Brakhya, he was probably the first Lebanese to do his permaculture design certificate in Australia in the 90s, he designed a couple of gardens in Lebanon. Other people might be applying some of permaculture principles without knowing it and without having heard of the term. Since we founded SOILS we have been receiving messages from Lebanese people who have heard about permaculture - basically while doing some research online - and were happy and surprised to find us.

So I can't talk about acceptance yet, but I see people - especially from outside the agriculture academic field - enthusiastic and happy. However this doesn't mean of course that all "enthusiastic people" are really willing to do some change, because when it comes to compromises one has to do on living standards (cutting on energy consumption, sharing cars, etc.) things get a bit more complicated.

Permaculture is mostly applied worldwide on small scale, and this is how I see it in Lebanon, starting with the smallest scale - the individual. We (SOILS team) started changing our own life style, and we are already seeing the effect it makes on our friends and acquaintances. We are also working on setting a permaculture demonstration site in a small village (my native village) in the South, so that local farmers will be able to see the results of the design and hopefully some will eventually adopt more sustainable practices.



what about agriculture in general: in germany the lobby for industrial farming (monoculture, use of pesticides etc. for plant protection etc.) is huge and can count on traditional concepts that are still quite common - even though biodynamic agriculture is certainly happy to receive more and more support and acceptance in the society in general. "bio" seems to be "cool" in some (but growing) communities... so my question is: is permaculture something new for Lebanon? or can you build on other traditions? is its acceptance popular mostly in certain communities or would you consider it to be widely spread?

As I said previously Permaculture is new to Lebanon as a concept or a term, but traditional small scale farming in Lebanon used to be very close to permaculture, except that now like in most countries, even small scale farmers have been brought into buying all sorts of chemical pesticides and fertilizers.

However, organic agriculture is gaining fame in Lebanon, and every year we see new organic shops opening up. A farmer's market called Souk Al Tayeb, which hosts organic and conventional small scale farmers, has played an essential role in reviving the lost connection between the farmer and the consumer since it started in 2004 in Beirut. With the growing awareness of the Lebanese consumers (middle and rich classes) of health issues related to industrial agriculture, some people take advantage of the label "organic" just to sell their products for higher prices without really committing to the organic standards and nor taking into consideration issues like energy, environment friendly packaging, ethics, etc (yes, despite them being certified).

In addition to organic agriculture there's also a trend towards "greener" practices on different levels such as recycling (recycled crafts / furniture), encouraging cycling in Beirut, buying/selling second hand items, lobbying for green public spaces, green roofs, etc. However this is mostly in Beirut, not much is going on in rural areas, with the exception of natural reserves such as Chouf where they have very high environmental awareness. So we are not starting from zero but our role is to try to bring like minded people from different backgrounds together and try and promote a way of thinking that is more holistic and which sees the connections among the different elements of the system.



how did you find out about permaculture? how did you start?

I first heard the word "permaculture" in the UK in 2006. I went there to do a 3-month circus workshop In Bristol after graduating from theater school in Lebanon, and I happened to share a flat with Sarah - a permaculture teacher. The 3 months I lived there were life changing. For the first time in my life I was exposed to simple things like garbage sorting, compost, cleaning windows with lemon juice, carpooling, buying local, fair trade, whole food, community spaces... and the list goes on.

When I came back to Lebanon I started changing little things like eating whole grains, buying local products from small shops, then sorting part of the garbage at my parents... small but sustainable steps. I worked in the cultural sector until 2 years ago when I found on facebook 2 Lebanese living in Canada who had created a page about Permaculture in Lebanon. Talking to them gave me the push I needed to decide to start introducing permaculture to Lebanon "officially" - I was so distressed with the environmental degradation and this seemed the best way to go forward. I quit my job and went back to my native village where I started learning the ABC of planting (I still am) and taking online modules (Sustainable Land Course). Then I participated in a social entrepreneurship competition with some friends to establish SOILS. Our project was selected and we received funding that helped us found the association beginning of 2014 and kick-off the activities.



permaculture is much about socialising or "communities" in planting (planting plants together that will help each other or "like" each other - not necessarilly keeping neatly sorted beds - and I personally find this aspect highly interesting for community gardens and "socialising" people too)... is this an important principle for "SOILS"? how do you implement it, if yes? what are difficulties, what are your advices?

"Community gardening" is not practiced in Lebanon. Actually - and this might be a subjective observation - I don't see clear aspects of community life here. Even where I live in the village, people only convene in the church - the only common space, but there are no communal activities or projects going on. It's difficult to explain. So before venturing in community gardens and common projects we are fist trying to get people together around common subjects, create think tanks, encourage team work, etc. We are also working on establishing "permablitz" - where someone who has designed his land invites people to come and help him implement something specific (raised beds, rocket stove, etc.) for a day or two. Four of the people who graduated recently from our PDC are currently working together on designing a small garden that belongs to of one of them, and I think the key to their commitment is that they have lived together a very intense experience for 2 weeks during the PDC. So I guess a key aspect in community work is for people to get to "know" each other well first.

On the other hand, even if the will is there there's a major problem with public spaces in cities in Lebanon (in villages most people own land so the need for community gardening is even less obvious). It's difficult to know where to start from: how to identify the owner of an abandoned plot, how to convincing the municipality to dedicate a public plot for gardening, how to identify if the plot is polluted, how to find a water source, most Beirutis (and city residents in general) don't have experience in planting so they would need someone to accompany them, etc. Our strategy is empowering people so that they can implement their own projects, so if a group of people find a suitable spot in Beirut on which they want to start a community garden we will support the initiative but the initiative has to come from the people directly concerned and we already mentioned in front of several residents in Beirut to keep an eye on the any abandoned plots they see or know of.


your business cards are lavender bags... - what is your favourite plant and why?

Hmm I don't have a favourite plant as I don't have a favouite color. I appreciate diversity. I do like lavender and purple a lot though. I remember as a kid my aunt who lived with us used to prepare lavender bags and put them in the closets to repel insects. But it wasn't until last year that I started falling in love with lavender. When I went back to the village, I noticed an abandoned lavender terrace. The owner had planted it for a project that didn't work and didn't know what to do with the plants. So I asked his permission to cut some of the flowers. I dried them and hand embroidered my first lavender bags from recycled fabric scraps, which I displayed in a local environmental event and they got all sold. Alongside my bags a friend was displaying her handmade lavender essential oil and she spoke so enthusiastically about it and about its virtues. Since that day I started using the essential oil and dried lavender in almost everything: washing my hair, help me go to sleep, cleaning, business cards, etc.



 die bildrechte liegen bei SOILS.

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