Dienstag, 15. Oktober 2013

wachstumswerkstatt: tomaten



das war unsere tomate kurz vor dem kälteeinbruch. oder eher mittendrin. immer noch pflegte der kleine begleiter beim zähneputzen oder nach dem verrichten weniger erwähnenswerter tätigkeiten nach seiner tomatenpflanze zu schauen, ob nicht doch ein schimmer rot erscheinen würde. 
zum glück kam die liebe b. zu besuch, jetzt hab ich zwei geheimrateselsecken, wie grüne tomaten vielleicht gerettet werden können.



pflücken (ha, was für eine freude! endlich darf geerntet werden.) und in zeitungspapier (wichtig, kein anderes papier, grüne tomaten müssen sich offensichtlich reif lesen, etwa so wie löwenzahn, der mausbruder) gekuschelt in einer schublade ruhen lassen. sollte auch nur eine von ihnen nachreifen, werd ichs melden, klar.
der andere tip  kam dann von meiner barchefin: ganze tomatenpflanze auswurzeln und kopf über hängen. passt eher so in haushalte mit waschküche, keller, gartenhäuschen. natürlich bevorzugten wir die kuschelvariante, wie kleinen warmduscher.

drückt uns die daumen, bitte. wenns nach dem kleinen begleiter ginge, wär schon wieder dreimal frühjahr gewesen.


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