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Montag, 17. August 2015

was wir tun


sonne fangen

buchstaben finden

wörter fischen

 abzählen, aufzählen, unterzählen,

mitzählen

 übersetzen



licht sammeln




wir sind noch da, doch.


Dienstag, 29. April 2014

brrrmmmm taatüü kurveee: stadtbilder





wir haben ein extrem riesiges paket mit enorm diversem inhalt bekommen vor dem wochenende. und ich liebe solche pakete, weil sie anregung sind, und nicht einfach objekt. es sind daraus also über das wochenende ganz schnell verschiedene dinge entstanden, von welchen das erste heute vorgestellt sein soll: eine neue strassenlandschaft aus gemeinsamer hand. meine vorstellung der kolloration war leicht abweichend vom sichtbaren resultat, was dem unterhaltungswert nicht abträglich war. irgendwie hab ich versucht, geschwindigkeiten in farben darzustellen, das wurde aber subersiv mit zwischengeschwindigkeitsschildern verhindert - und als erfahrungswert zeigt sich, dass autofahrer gerne geschwindigkeitsangaben auf dem boden übersehen, weil "sie einfach nicht hingucken". am liebsten mag ich die bunten hütten. und mein grosses bauernhaus mit der schafweide, in dem eine kitafreundin mit ungefähr zwei kilogramm playmobil-werkzeug wohnt. ausserdem ist diese stadt voller baustellen. und die ganze zeit musste ich innerlich grinsen über mein angestrengtes versuchen, diese stadt anders werden zu lassen, zu einer stadt, wie ich sie gerne hätte - öffentlicher raum für kinder, bunt, grün, schräge häuser, ... und was mit dem kleinen und dem grossen begleiter daraus geworden ist.
auf jeden fall: neues lieblingsobjekt, für das beinahe der garten vernachlässigt werden könnte...


Freitag, 24. Januar 2014

bebuntete kiesel






der kleine begleiter ist ein grosser stock- und steinesammler. am meer und an der isar* neulich haben wir rucksäcke voll heimgeschleppt und auf reisen wieder entdeckt. und nach dem schicken holzscheitauto des grossen begleiters musste ich auch mal beweisen, dass ich verkehrsutensilien malen kann... ähem. 
all die anderen, meist braun-bunt verschmierten-bekleksten kiesel wollte der kleine begleiter raus bringen. schön wäre das, kieswege voller bunter steinchen. regenüberdauerndes.





* lange gabs nur diesen namen, "wir gehen jetzt zur isar", und immer dieser satz, und ich fragte mich zwischendurch: wie stellt er sich diese isar wohl vor? eine grosse frau? mit einem garten voller steine?

Sonntag, 22. Dezember 2013

mitbringsel




ein werk vom grossen und kleinen begleiter. eigentlich feuerholz. aber was ist schon von eingefahrenen funktionalitäten zu halten...

Sonntag, 8. Dezember 2013

pause vorbei (vielleicht)






und ihr dachtet schon, das war's, jetzt kommt da nix mehr.
denkste, wir waren und sind bloss ein bisschen mit uns selber beschäftigt.
unregelmässigkeit ist ja der tod des bloggens (oder der/s/x bloggenden), was für ein glück, mach ich das hier zum vergnügen.

zum beispiel haben wir mit etwas gewerkelt (gespielt? gearbeitet? ein schöner beitrag von der mama vom mars zu dieser gedanklichen wortspielerei, und die gedanklichen wortspielerein, die sich aufs leben auswirken, die mag ich grad), was total unökologisch, unbio, vielleicht sogar unpädagogisch und fragmichnichtwasallesnoch-un war, aber wir haben es von einer lieben freundin aus korea mitgebracht bekommen (reisen! mitbringsel!), und es hat grossen spass gemacht.
so eine art styroporkügelchen, mit einer schleimigen farbmasse, und zusammen geknetet ergibt sich daraus eine ziemliche luftige masse. aus einem schneemann, einer biene, einem fisch und einem bus haben wir dann mal schnell einen film gedreht (den ich leide nicht zeigen kann, pardon). was ist eine bühne, wie erzählen wir die geschichte, wer spricht, was passiert? ohne das alles zu besprechen sind wir in einer total pädagogisch-kreativen situation gelandet. bevor der kleine begleiter ein grosser filmegucker geworden ist, hat er erlebt, dass es neben der konsumierenden auch eine produktive handlung dazu gibt. früher war kassettenrekorder, heute ist digitalkamera.

bleibt ihr dabei? wär schön. und habt eine gute restliche adventszeit.

Sonntag, 3. November 2013

wollknäuel


doch, das musste noch sein. und wolle ist auch noch da. aber das nächste mal schau ich zuerst bei der naturmama, da gabs nämlich so wundersame flüsterkugeln... diese hier machens dem holundervölkchen gemütlich.  auch wenn sie etwas knorpelig geworden sind.

Freitag, 18. Oktober 2013

das vielländische bildungssystem







andorra
ägypten
guinea
spanien
uganda
ukraine

ich halte nationalstaaten für überholt, aber zum legobauen sind sie fantastisch. alles eigenwerk des kleinen begleiters anhand von hier. es lebe das digitale zeitalter (wobei gleich noch digitale kompetenzen gefördert werden, so früh wie möglich, unbedingt). aber bis weihnachten hab ich dann den idealen atlas für vierjährige gefunden, hochheiliges ureinwohner-ehrenwort.



Donnerstag, 17. Oktober 2013

das holundervölkchen







könnte ebenso eichelvölkchen heissen, die eigenbezeichnung ist noch unklar, die ethnologen forschen weiterhein unter hochdruck. wie aus dem nichts sind zwei gross- und vier kleinwüchsige aufgetaucht, bisher liess sich nur die mymla identifizieren. erkennbar ist eine gewisse hingabe zu modebewusstsein, die eichelhütchen sind diffizil zugeordnet, die röcke aufwendig mit holunder gefärbt. wenn sie sich nicht in wacholderwälder rumtreiben, so fahren sie am liebsten bus (wobei die mymla als busfahrerin fungiert). 
 

Freitag, 4. Oktober 2013

konzentration








liegt grade woanders als hier. zwecks beschäftigung und darstellung unserer aktivitäten ein paar schlecht gescannte beispiele, ohne weitere erläuterung, wer was gesetzt hat. lego ist opium fürs kind, also auch für mein altes kind in mir.

Donnerstag, 29. August 2013

farbenatelier: naturfarben








mein wahrscheinlich vorerst letzter beitrag aus unserem farbenatelier. obwohl noch so vieles auf der liste steht, was wir mit farben anstellen könnten - aber, ehrlich gesagt, mit dreieinhalb hat man noch ein paar jährchen vor sich, also auch ein paar weitere gelegenheiten, mit farben zu experimentieren. davon geh ich jetzt einfach mal aus.
also heute das grand finale: einmal wollte ich farben aus naturmaterialien herstellen. viel gelesen, hier hauptsächlich (aber festgestellt: nächstes jahr eventuell doch ein buch mit detaillierteren beschreibungen, denn die details scheinen entscheidend zu sein).

beim einkochen des holunders (spielplatz!) für geleee und sirup (aber ich mag den blütensirup halt lieber) hab ich den farbsud der ausgequetschten früchte aufgehoben. er hält sich auch noch nach einer woche im kühlschrank. gestern haben wir löwenzahnblätter und birkenblätter für gelbe farbe gesammelt, ich abends noch hexengeköchelt (wie die birke duftet! allein das lohnt) und ausprobiert.
klarer liebling: holunder. auch mit speisestärkenverdickung wird aus den blättern nicht wirklich gelb.

aber der holunder... der könnte meine lieblingsfarbe überhaupt werden...

Donnerstag, 1. August 2013

er hat an der uhr gedreht


der kleine begleiter sagt ständig solche sache wie: "neiiiin, ich will sagen wie viel uhr es ist!" lange pause. "es ist dreissig uhr." naja, letzteres ist ein findus-zitat. könnte insofern aber auch in den satzschatz des kleinen vielredners gelangen. jedenfalls ist uhrenzeit und weil ich nix besseres vorhatte zwischen 23 und 24 uhr hab ich noch schnell aus einem unserer farbkreise (einem von meinen, hab mich nicht getraut einfach einen von seinen zweitzuverwerten ohne vorher zu fragen, so viel zu den hosen im haushalt) eine lernuhr gebastelt.
eine woche später kam sie in aktion: und zwar mit der kleinen hex. o-ton kleiner begleiter am abend danach: "morgens früh um sechs schreibt sie sms."
jetzt tun wir also alles parallel: uhrzeit lernen, dichten, reimen, drehen, zahlen teilen und vielleicht noch ab und zu farben. (gestern während dem abendbrot, unvermittelt: "mama, was ist wenn ich ein bisschen orange und ein bisschen gelb nehme?")

Mittwoch, 31. Juli 2013

farbenatelier: wachskratzmalerei


der kleine begleiter war noch nie wirklich für das wachskratzen zu begeistern, auch bei diesem zweiten mal nicht. wenn es nicht so aufwändig und krümelig wäre, würde ich es viel öfter machen. vielleicht weil es mich an die kleine hexe erinnert. oder weil es wie zaubern ist, weil es ist, als könnte ich aus dem nachtschwarzen nichts etwas buntes, schillerndes, immer verbundenes ziehen.

Montag, 29. Juli 2013

ein sonntag












klebrige finger vom samen-aus-den-kämmerlein-friemeln: akelei.
pinke farbwunder in grünen schoten.
rote finger von schwarzen, weisse, roten johannisbeeren, stachelbeeren die stacheln, birnen, äpfel, zwetschgen, die noch geduld nötig haben.
flatternde schmetterlinge, flatternde grünfinken.
blaues im salat, der selbst aus dem beet kommt.
in lavendelduft baden.

nach so einem tag mag ich ein erntedankfest machen, ein kleines feines.