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Dienstag, 1. April 2014
kind of art: blumen giessen!
julia sammelt wieder künstlerfreunde: als ich letzte woche ein paar tage nach hamburg verschwand, war der wichtigste auftrag an die beiden begleiter, die pflanzen zu giessen - und das musste gleich fest gehalten werden. ich sag euch, diese blume ist die absolut schönste auf erden, und ich werde sie mir noch rahmen in uraltem eichenholz (oder so etwa). vor allem hat sie genügend erde. denkt an alles, der kleine begleiter.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Dienstag, 11. Februar 2014
kind of art : sandzeichnung
noch ist es dienstag. sagt die beginnende nacht.
philuko hat vor kurzem etwas ganz feines gestartet: kinderkunst.
»Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael.diese zeichnung des kleinen begleiters gibt es nicht mehr, wahrscheinlich gab es sie kaum länger als diesen einen nachmittag auf dem spielplatz. beinah ein halbes jahr her. und ich denke noch weiter zurück, an die anfänge hier, vor zwei jahren, als wir gemeinsam gemalt haben. inzwischen zeigt sich die gemeinsamkeit anders, aber sie wandert, bis hier her.
Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder.«
(Pablo Picasso, nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte)
Donnerstag, 16. Mai 2013
buchstabensalat
noch so ein nebenprodukt, allerdings meiner konzentration, entstanden während der vorlesungen: stapelweise buchstaben mit rückseitigen objekten und begriffen. wörter mit j! her damit! (ich hab im wörterbuch geblättert, keine sorge). die aufmerksame leserin* wird den einen fehlenden buchstaben entdecken. die erste, die ihn nennt, bekommt einen buchstaben der wahl geschenkt.
die schachtel ist aus einer leeren alufolienschachtel entstanden und schliesst mit einem magneten.
* das ist keine diskriminierung, wohl eher eine tatsache.
Donnerstag, 10. Januar 2013
tchhrrrr chhchchh knk
geht gut los mit den vorsätzen dieses jahr... die beiden posts über waldthemenspiele müssen warten aufgrund einer aussergewöhnlichen landung eines parallelthemas:
in der kita wird der geburtstag des kleinen begleiters nachgefeiert.
gute gelegenheit, um zu erforschen, aus was man alles raketen basteln kann. zum beispiel: fruchtzwergebecher.
anleitung geht grad aus technischen gründen nicht (völlig überholte space shuttle technik, leider).
für eine fruchtzwerg-rakete wird ein aufgegessener fruchtzwergjoghurt benötigt, ein korken, ein zahnstocher, papier/band/tape und eine etikette. und kleber.
mit taschenlampe dahinter leuchtet das ding sogar. spacy, odr?
raumfahrer bevölkern die notizblätter hier schon länger (seit dem 31.12., um genau zu sein). heute abend versammelten sich ganze 14 auf einmal auf unserem tisch und machten einen lärm, wie ihn nur 14 raumfahrer machen können. wobei 14 kleine begleiter höchstwahrscheinlich einen noch lauteren lärm machen können, insbesondere wenn 14 raumfahrer farbe bekennen müssen...
Samstag, 15. Dezember 2012
2013 die zweite
zwei projekte kommen diese tage zu ihrem ende: eines, dass schon etwas länger gärte und wahrscheinlich jedes jahr wieder neu aufgekocht werden wird (so lange es vorlesungen gibt mit konzentrationshilfenbedarf), das andere hoffentlich mit einer ausgedehnten zukunft. das zweite möchte ich euch erst nächste woche vorstellen, das erste heute.
ursprünglich wollte ich nur ein wassertier-alphabet für den kleinen begleiter zeichnen, auf stoff bügeln und als minikissen an die wiege hängen. daraus geworden ist eine sammlung von fischen, vögeln und anderem wassergetier, der kleine begleiter wird in ein paar tagen drei und die viecher finden sich jetzt endlich auf einem wandkalender und werden verschickt an ein paar liebste hier und dort. da es als alphabet geplant war, haben die tiere teilweise ganz absonderliche namen: vertreten sind diesmal doktorfisch, eisstern, goldregenpfeifer, junger kaiserfisch, kormoran, meergrundel, nautilus, sanderling, seeotter, teleskop-schleierschwanz, walross und zitterrochen.
mit einem boston clip kann der kalender dann an einen nagel gehängt werden.
in arbeit ist ein familienplaner und eine etwas grössere wandkalender-version. für 2014 dann. vielleicht. gute vorsätze sind ja erst in zwei wochen dran. aber falls jemand einen geheimen hinweis für schönes papier und guten druck hat...
Sonntag, 11. November 2012
Freitag, 26. Oktober 2012
Freitag, 14. September 2012
spuren
hinterlassen und wiederfinden, ganz leichte feine so im neuschnee oder im terminkalender. mein brüderchen hat grad schulthema fuchs. ich denke sofort an: tomte und der fuchs. der findefuchs. die pippilothek. und: spuren suchen. und wieder: ein sammelalbum für kleine naturbegleiter. welches holz eignet sich zum schnitzen, welches zum feuern, welches gras ist biegsam zum flechten, wie geht die grasharfe und wie heissen all die bäume am strassenrand. dagegen ist das heute schnell zusammengezeichnete kartenset aus vier spuren naja, ein anfang. aber ein anfang ist besser als nüschte, oder?**
**das ist ein echter berlin-schweizerdeutscher satz! wer erkennt warum?
Dienstag, 10. Juli 2012
reisekleber
![]() |
| Sarasota // by Two Arms Inc. |
ein haufen neuer pläne
retrospektiv doch nach vorn gerichtet*
tief in mir befindet sich ein horrender neid auf meine eltern, der zeitweise dazu führt, dass ich bei besuchen an der, eher: in der kleinen schublade mit alten reispässen verschwinde. die eine ägyptische briefmarke zwischen lauter leeren seiten in meinem eigenen ist mir heilig. welcher bürokratisch verklemter personaloptimierungsbeauftragter ist auf die traurige idee gekommen, visa-stempel abzuschaffen? was gibt es schöneres, als reisekoffer voller kleber aus orten statt produktmarkierungen?
ein glück gibts menschen, die sich an sowas erinnern.
heute also kleine premiere für das butterbrot: eine idee!
the everywhere project:
"The Everywhere Project is a collaborative design project that pays tribute to the classic folk song “I’ve Been Everywhere”.die labels sind alle höchst unterschiedlich und folgen doch im grossteil dem allgemeinen retrotrend. sehr hübsch anzuschauen also. zu jedem label findet sich eine kurze erläuterung der gestalter.
The song was written in 1959 by Australian songwriter Geoff Mack using Australian place names. It was later adapted to North American (and a few South American) locations by Hank Snow in 1962 and it hit number one on the country music charts. It has since been recorded by many artists including Johnny Cash and Willy Nelson.
In “the Everywhere Project” a select group of designers and illustrators are invited to create luggage labels, each reperesenting one of the 92 locations that appear in the American version of the song. Each artist has the oportunity to share their personal take on a place they’ve been, have connections with, or a place they only recently learned about.
The Everywhere Project is curated by Adrian Walsh, a designer and illustrator based out of Southern California."
einziger haken: ob ich jemals nach chaska, glen rock oder vicksburg komme ist fraglich. leider, aber wahr.
und da dachte ich, wo sich hier doch so viele gestalter rumtummeln, lässt sich das hier nicht eventuell auch anstellen? jeder denkt sich was aus? für rucksäcke müsste man halt eine buttonversion kreieren.
ich mach mich gleich an: collouire und irgendwas schweizerisches. resultat folgt.
*freundeskreis//erste schritte
Freitag, 6. Juli 2012
fragefotofreitag mit fotos
ganz schön harte nuss, dieser freitag von steffi. aber vielleicht mach ich deswegen mal wieder mit ;-)
1. schönste ansage?
von meinen beiden abwesenden begleitern, eigentlich eher zu dunklerer stunde...
2. wofür ich meinen (einen) (auch) job liebe:
der zettelkasten. alle anderen jobs und liebenswerte eigenheiten sind (finde ich) nicht fotografisch darstellbar. möge mich einer eines besseren belehren.
3. zuletzt bestellt:
Herausgegeben
von Cornelius Bechtler, Anja Hänel, Marion Laube, Wolfgang Pohl,
Florian Schmidt und der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik (AKP)
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und anderen
1. schönste ansage?
von meinen beiden abwesenden begleitern, eigentlich eher zu dunklerer stunde...
2. wofür ich meinen (einen) (auch) job liebe:
der zettelkasten. alle anderen jobs und liebenswerte eigenheiten sind (finde ich) nicht fotografisch darstellbar. möge mich einer eines besseren belehren.
3. zuletzt bestellt:
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und anderen
4. nicht gerechnet hab ich schon seit ewikeiten damit:
5. liebste kombi:
papier und werkzeug jeder art. fatalerweise.
Donnerstag, 5. Juli 2012
à louise*
manchmal muss man bloss einmal mehr schlafen, davor luft geholt haben und am nächsten tag ein brot mit beure semi salé essen, dann ist man wieder da, wo der regen fällt und alles am richtigen platz.
aber das von gestern, das bleibt trotzdem. ist hier ja keine löffeleis-veranstaltung. da gibts auch mal kleckereien.
und jetzt, wo anfangen?
dieser sommer ist gelb. j a u n e.
ich will mehr wissen über catalanischen bootsbau.
ich will jeden tag in epicerien einkaufen.
ich will madeleines backen, mit lavendel und schokoladenbrökchen.
ich versuche, eine nachbarsichere regenwasserauffangkonsrtuktion fürs fensterbrett zu konstruieren. falls ich erfolg habe, werde ich berichten. (das wetter ist ja gar nicht so ungünstig für sowas.)
ich wurde vom grand robert besucht. ich will mehr ideen zu ende bringen, ihn auch.
heute gabs donnerstagssüss (apfelmohnschnecken). ich trauere dem sonntagssüss hinterher und kann doch sehr nachvollziehen, warum sowas beendet wird.
ich werde auf die suche gehen nach anderen, die antworten verschicken. vielleicht nicht antworten auf meine fragen, vielleicht fragen für neue antworten, vielleicht widerworte.
manchmal muss man was mitgehen lassen. das hat jemand irgendwann in ein probier-notizbuch in einem laden gekritzelt:
* mit gelben augen sieht man schöner, das ist für dich liebe l.
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